Alles Wichtige rund um die Taucherbrille
Im Urlaub am Meer ist das Tauchen ein wichtiger und faszinierender Bestandteil. Die Tiefen des Meeres erkunden, Fische und andere Meeresbewohner aufspüren und mit Schwimmflossen flink durch die Unterwasserwelt gleiten. Um bei diesen Ereignissen die größtmögliche Freude zu haben und einen klaren Blick zu bewahren, sollten Sie unbedingt in eine gute Taucherbrille investieren. In diesem Ratgeber werden wir uns daher ausführlich mit der Thematik „Tauchermaske und Taucherbrille“ beschäftigen. Wir verdeutlichen Ihnen den Unterschied zur klassischen Schwimmbrillen und gehen auf die Vor– sowie Nachteile der Taucherbrille ein. Ebenso gehen wir natürlich auch auf die wichtigsten Kaufkriterien ein, denn schließlich möchten wir Ihnen beim Kauf bestmöglich unter die Arme greifen. Sie werden erstaunt darüber sein, wie hilfreich und lohnenswert eine Taucherbrille doch sein kann. Nun worauf warten Sie noch? Durchstöbern Sie unsere nachfolgenden Zeilen und erfahren Sie alles Wichtige rund um die Taucherschwimmbrillen.
Was ist eine Taucherbrille und wie funktioniert eine Taucherbrille beziehungsweise eine Tauchermaske?
Bevor wir uns der eigentlichen Thematik der Taucherbrille widmen, möchten wir kurz auf die Funktionsweise der Tauchermaske eingehen. Schließlich sollten Sie vorab natürlich bestens darüber informiert sein, wie eine Taucherbrille funktioniert.
Die Tauchermaske wird nicht nur als Taucherbrille, sondern auch als Druckausgleichsmaske bezeichnet. Im Grunde genommen ist sie ein wichtiger Teil der Tauchausrüstung und gehört somit zur Grundausstattung eines jeden Tauchers. Sie besteht aus einem weichen Gummi– oder Silikonkörper. In diesem befindet sich eine klare Sichtscheibe. Die weichen Dichtlippen sorgen dafür, dass keinerlei Wasser in die Taucherbrille eindringen kann. Besonders vorteilhaft ist, dass die meisten Dichtlippen aus Silikon bestehen, denn dadurch werden bei Berührungen mit der Haut keine allergischen Reaktionen ausgelöst. Ein zusätzliches verstellbares Gummiband hält die Maske genau dort, wo sie bleiben soll – nämlich am Kopf!
Der Aufbau
Hier möchten wir Ihnen nochmal zeigen, wie eine Tauchmaske aufgebaut ist.
Eine hochwertige Tauchbrille ist mit folgenden Bestandteilen ausgestattet:
- Einer Sichtscheibe aus Temperglas oder Plexiglas
- Einem Nasenerker (sorgt für den notwendigen Druckausgleich der Nase)
- Einem doppelten Dichtrand (eindringen von Wasser wird verhindert)
- Einem elastischen und verstellbaren Kopfband – häufig aus Silikon oder Neopren
Die Funktion
Da eine Tauchermaske während dem Abtauchen einem steigenden Druck ausgesetzt ist, muss dafür gesorgt werden, dass dieser regelmäßig ausgeglichen wird. Genau aus diesem Grund lassen sich die Tauchbrillen durch Einblasen von Luft aus der Nase in den hierfür vorgesehenen Nasenerker unter Wasser jederzeit mit Luft füllen. Diese Vorgehensweise verhindert ein zu starkes Anpressen der Maske beim Abtauchen. Wird der Druck in der Taucherbrille nicht regelmäßig ausgeglichen, dann kann dies zu Druckstellen im Gesicht führen. Ebenso kommt es in diesem Fall immer wieder zu geplatzten Blutgefäßen in den Augäpfeln. Beim Auftauchen dehnt sich die im Inneren befindliche Luft wieder aus und entweicht durch die Dichtungen zwischen Taucherbrille und Gesicht.
Da Sie nun bestens über das Was und das Wie informiert sind, können Sie sich nun besten Gewissens den weiteren Themen widmen.
Tauchermaske – Was sind die Unterschiede zur herkömmlichen Schwimmbrille?
Viele unter uns fragen sich vermutlich, wo der Unterschied zwischen einer Taucherbrille und einer herkömmlichen Schwimmbrille liegt. Prinzipiell lässt sich diese Frage allerdings recht einfach beantworten. Werfen Sie hierfür doch einfach mal einen Blick auf die beiden unterschiedlichen Wassersportarten „Tauchen“ und „Schwimmen“.
Beim Tauchen geht es darum, möglichst viel von den Tiefen der Gewässer zu entdecken. Hierfür benötigt man ein möglichst großes Sichtfeld. Genau aus diesem Grund kommt hier ausschließlich die Tauchermaske zum Einsatz. Schließlich verfügt eine richtige Taucherbrille über ein überdurchschnittlich großes Sichtglas, sodass die gesamte Unterwasserwelt perfekt ersichtlich ist. Genau diese Eigenschaft unterscheidet die Tauchermaske von der herkömmlichen Schwimmbrille. Diese ist nämlich in erster Linie darauf ausgelegt, die Augen des Schwimmers vor dem Wasser zu schützen. Trotz alle dem gewährt auch eine Schwimmbrille ein Minimum an Sicht unter Wasser. Doch diese ist für das richtige Tauchen und Schnorcheln nicht ausreichend.
Zudem ist eine Taucherbrille nicht ganz so aerodynamisch wie eine Schwimmbrille. Diese Eigenschaft lässt sich erneut auf deren Anwendung zurückführen. Ein möglichst geringer Wasserwiderstand ist nämlich überwiegend im klassischen Schwimmsport von wichtiger Bedeutung.
Wer also tauchen oder schnorcheln möchte, der sollte unbedingt in eine richtige Taucherbrille investieren, denn nur so genießen Sie eine hervorragende Sicht.
Taucherbrille – Was sind die Vor- und Nachteile?
Nun möchten wir uns den Vor– sowie Nachteilen einer Taucherbrille widmen. Selbstverständlich bringt eine Tauchermaske zahlreiche positive Aspekte mit sich, allerdings sollten auch die negativen Punkte nicht unerwähnt bleiben. Schließlich möchten wir Sie bestens über die Thematik der Taucherbrille informieren.
Die Vorteile:
- Schützt Ihre Augen vor Reizungen oder gar Verletzungen
- Sorgt für eine klare Sicht unter Wasser
- Ermöglicht den beim Tauchen notwendigen Druckausgleich
- Leichte Handhabung
- Selbsterklärende Bedienung
- Sie können weiterhin durch die Nase und den Mund atmen
Die Nachteile:
- Je nach Marke nicht immer komplett wasserdicht
- Je nach Glasmaterial kratzanfälliges Sichtfeld
- Tieftauchen ist mit dieser Taucherbrille nicht möglich
Wie Sie sehen können bringt eine Taucherbrille sowohl positive- als auch negative Aspekte mit sich. Doch die Nachteile lassen sich einfach verhindern, indem Sie in eine hochwertige und langlebige Marke investieren. Später erfahren Sie noch mehr zu den unterschiedlichen Herstellern und Marken, sodass Sie die für Sie perfekte Tauchermaske wählen können.
Wie finde ich die perfekte Taucherbrille? – Wichtige Kaufkriterien beachten!
Wer eine Taucherbrille kaufen möchte, der sollte einigen wichtigen Kaufkriterien unbedingt Beachtung schenken, denn nur so werden Sie lange Zeit Freude an Ihrer Tauchermaske haben. In den nachfolgenden Zeilen werden wir Ihnen daher zeigen, was die wichtigsten Kaufkriterien hinsichtlich einer Taucherbrille sind. Wir verdeutlichen Ihnen, was eine gute und hochwertige Tauchermaske ausmacht. Schenken Sie diesem Teil unseres Ratgebers unbedingt Ihre größte Aufmerksamkeit.
Die Passform – sitzt und hält dicht
Möchten Sie sich eine neue Taucherbrille kaufen, dann sollten Sie unbedingt auf eine perfekte Passform achten. Die Tauchermaske muss gut auf Ihrem Gesicht aufliegen und sollte im besten Fall keinerlei Druckstellen erzeugen. Achten Sie daher zwingend darauf, dass Sie keinen schmerzhaften Druck an der Augen- und Nasenpartie wahrnehmen. Der Tragekomfort ist vor allem deshalb so wichtig, damit Sie möglichst lange im faszinierenden Gewässer verweilen können. Nichts ist ärgerlicher, als beim Schnorcheln mit einer Taucherbrille immer wieder durch Druck und Schmerz behindert zu werden.
Die Masken werden üblicherweise in den US-Größen XS bis XL angeboten. Die unterschiedlichen Hersteller stellen zumeist eine umfangreiche Infografik dar. Mit Hilfe dieser können Sie Ihre perfekte Größe ermitteln. Messen Sie einfach Ihren Kopfumfang nach Vorgabe aus und vergleichen Sie diese Maße mit den Infografiken. Innerhalb weniger Minuten finden Sie die für Sie perfekte Größe der neuen Taucherbrille.
Das Sichtfeld und Glas – perfekte Rundumsicht
Ein ebenso wichtiges Kaufkriterium der Taucherbrille stellt das Sichtfeld und Glas dar. Je nach Vorhaben, haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Sichtfeldmaterialien – Plexi-, Temper- oder auch Verbundglas. Plexiglas hat einen ausschlaggebenden Vorteil, denn es kann nicht nur äußerst preiswert, sondern auch sehr gut verarbeitet werden. Allerdings ist es im Gegensatz zu anderem Glas nicht kratzfest. Wer beim Tauchen stets ein gutes Sichtfeld genießen möchte, der sollte besser in eine Tauchermaske mit einem Sichtfeld aus Temper- oder Verbundglas investieren. Das sogenannte Verbundglas wird häufig auch von Profis genutzt, denn die hervorragende Qualität ist sehr überzeugend.
Das Material der Tauchermaske
Das Material der Taucherbrille ist ein wesentlicher Faktor beim Kauf. Ein falsch ausgewähltes Material könnte verheerende Folgen für den Hersteller und den Käufer haben. Unbrauchbares und billiges Gummi könnte die Passform enorm beeinträchtigen. Dadurch würde natürlich auch der Gewinn des Herstellers deutlich geschmälert werden. Genau aus diesen Gründen findet man heute fast nur noch Masken aus hochwertigem Silikon. Dieses Material ist nicht nur perfekt zum Verarbeiten, sondern passt sich auch optimal an die unterschiedlichen Köpfe der Taucher an.
Das Design und die Farbe
Zu guter Letzt kommen wir zum Design und der Farbe der Tauchermaske. Diese beiden Kaufkriterien sind zwar nicht entscheidend, aber für viele dennoch äußerst wichtig. Schließlich möchte man sich mit der Maske rundum wohl fühlen. Im Grunde genommen haben Sie hier die Qual der Wahl, denn es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Designs und Farben. Lassen Sie Ihren Vorlieben einfach freien Lauf.
Taucherbrille – Was sind die beliebtesten Hersteller?
In diesem Teil unseres Ratgebers möchten wir auf die beliebtesten und zugleich auch besten Hersteller eingehen. Wir verdeutlichen Ihnen, welche Hersteller bevorzugt gewählt werden. Ebenso gehen wir natürlich auch ein wenig auf die Geschichte und Entstehung der jeweiligen Hersteller ein. Nur so sind Sie bestens darüber informiert und können sich für eine Taucherbrille Ihres Favoriten entscheiden.
Taucherbrille von Cressi
Besonders beliebt ist der Hersteller Cressi. Er zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Tauch- und Schnorchelzubehör. Die Marke Cressi ist bereits seit dem Jahre 1946 im Bereich der Ausrüstung für Tauch- und Schnorchelsport aktiv. Doch der Hersteller produziert nicht nur hochwertige Taucherschwimmbrillen, sondern auch Flossen, Schnorchel und Neoprenanzüge. Möchten Sie also in eine besonders hochwertige Tauchermaske oder in besonders langlebiges Taucherzubehör investieren, dann sollten Sie unbedingt einen Blick auf die Marke Cressi werfen. Hier werden Sie mit Sicherheit fündig.
Tauchermaske von Mares
Ebenso beliebt und bekannt ist das Unternehmen Mares. Auch hier spricht man von einem weit verbreiteten Hersteller im Bereich von Taucher- und Schnorchelbrillen. Das Unternehmen wurde im Jahre 1949 in Italien unter dem Namen „Mares Sub“ gegründet. Zu Beginn produzierte der Hersteller fast ausschließlich Ausrüstungsteile für die Fischjagd. Ein wenig später kamen auch Utensilien der Tauchausrüstung ins Sortiment. Seit dem Jahre 1996 gehört das Unternehmen Mares offiziell der Unternehmensgruppe Head an. Diese ist ausschließlich im Sportbereich aktiv. Wer also eine besonders langlebige und qualitativ hochwertige Taucherbrille kaufen möchte, der ist mit der Marke Mares bestens bedient.
Taucherbrille von Scubapro
Zu guter Letzt möchten wir noch ein wenig über die bekannte und ebenso beliebte Marke Scubapro erzählen. Das Unternehmen tauchte erstmals in den 60er Jahren im Bereich des Tauchsports auf. Bereits vier Jahre spezialisierte sich die Marke auf sämtliche Tauchausrüstungsutensilien. Heute ist Scubapro weltweit aktiv und gehört der Johnson Outdoor Group an. Hier ist die Rede von einer internationalen Unternehmensgruppe für Sportausrüstung. Wer zu einer Scubapro Taucherbrille greift, wird diese Investition keinesfalls bereuen, denn der Hersteller steht für Qualität und Langlebigkeit.
Die hier aufgelisteten Hersteller und Marken sind natürlich noch lange nicht alle, doch zählen sie ausnahmslos zu den beliebtesten. Für welchen Hersteller Sie sich letztendlich entscheiden, bleibt natürlich Ihnen und Ihren Bedürfnissen überlassen. Wir sind uns sicher, dass Sie die für Sie perfekte Taucherbrille finden werden.
Welche verschiedenen Arten der Taucherbrille gibt es?
Eine Taucherbrille beziehungsweise Tauchermaske ist nicht gleich Tauchermaske, denn die unterschiedlichen Modelle unterscheiden sich voneinander. Der Unterschied ist zwar häufig recht geringfügig, aber dennoch entscheidend, denn das Design und die Funktionalität hängen davon ab. Im Nachfolgenden zeigen wir Ihnen daher die zahlreichen Ausführungen der Tauchermaske. Ebenso erläutern wir natürlich auch, wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen liegen. Neben diesen Punkten gehen wir auch auf die Anwendungsbereiche ein, denn schließlich sollten Sie wissen, wofür die jeweiligen Brillen konzipiert sind.
Die klassische Taucherbrille – Einglas- oder Zweiglas-Maske
Die herkömmliche Taucherbrille eignet sich zum Schnorcheln und Tauchen im Hobbybereich. Es gibt sie sowohl in Form der Einglas- als auch Zweiglas-Maske. Die sogenannten Einglas-Brillen verfügen über eine durchgehende Blickscheibe und ermöglichen dadurch eine hervorragende Sicht. Hingegen dazu besitzt die Zweiglas-Maske wie der Name bereits verrät, zwei separate Brillengläser. Diese sind häufig durch den Mittelsteg der Nase voneinander getrennt. Allerdings reduziert sich bei diesen Brillen das wahrgenommene Sichtfeld.
Die Schnorchelmaske
Die sogenannte Schnorchelmaske wird gerne als Sonderform der Tauchermaske bezeichnet. Warum? Ganz einfach – Sie kombiniert die Funktionen und Eigenschaften von Taucherbrille sowie dem Schnorchel. Die Schnorchelmaske ermöglicht beim Schnorcheln das Atmen durch Mund und Nase.
Die Vollmaske
Auch die Vollmaske gilt als Sonderform der Taucherbrille, denn sie unterscheidet sich sowohl funktional als auch optisch von der klassischen Tauchermaske. Die Vollmaske findet ihren Anwendungsbereich überwiegend im Bereich des beruflichen Tauchens. Der Grund hierfür liegt an der automatischen Sauerstoffzufuhr, denn diese ist bei der Vollmaske direkt mit der Tauchermaske verbunden. Dies ist vor allem in verschmutzen Gewässers sehr vorteilhaft, denn der Taucher hat dadurch keinen direkten Kontakt mit dem verdreckten Wasser.
Die Tauchermaske mit geringem Innenvolumen
Diese Ausführung wird gerne beim sogenannten Apnoetauchen eingesetzt. Dies liegt in erster Linie daran, weil der Druckausgleich innerhalb der Tauchermaske nicht mehr mit einem großen Luftbedarf ausgeglichen werden muss. Verantwortlich hierfür ist das besonders geringe Innenvolumen. Vor allem Apnoetaucher profitieren von dieser Eigenschaft, denn der Sauerstoff wird für den intensiven und langen Tauchgang benötigt.
Fragen und Antworten rund um das Thema „Taucherbrille“
Im letzten Teil unseres Ratgebers möchten wir auch die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Taucherbrille eingehen. Dank dieser Informationen sind Sie abschließend nochmal hervorragend über die Tauchsportbrillen informiert. Wir liefern Ihnen auf jede Frage eine passende und detaillierte Antwort, sodass keinerlei Fragen mehr offen bleiben.
Gibt es die Tauchermaske auch mit Sehstärke?
Natürlich sind die Taucherbrillen auch mit sogenannten Korrektionsgläsern erhältlich. Hier haben Sie zwei unterschiedliche Möglichkeiten – Entweder wird die jeweilige Taucherbrille direkt mit Korrektionsgläsern verglast oder aber diese werden von Innen an die Brillenscheibe geklebt.
Bei der Direktverglasung ist es wichtig, dass sich die Korrektionsgläser einzeln herausnehmen lassen. Nur so kann der Optiker gewährleisten, dass die Gläser auch richtig und sachgemäß eingearbeitet wurden. Besonders vorteilhaft ist, dass sowohl Einstärken- als auch Gleitsichtgläser angepasst werden können.
Wasserliebhaber, die alterssichtig oder weitsichtig sind, sollten von den auswechselbaren Komplettgläsern besser absehen, denn dadurch kann die Fernsicht beeinträchtig werden. Eine deutlich bessere Alternative hierfür sind kleine halbmondförmige Nahsichtlinsen. Diese können problemlos in der Tauchermaske angebracht werden und halten ganz ohne Klebstoff.
Tipp: Die Auswahl und Qualität derartiger Brillen ist teilweise verwirrend groß, daher lohnt sich vor dem Kauf in jedem Fall ein Beratungsgespräch beim Optiker Ihres Vertrauens.
Kann man beim Tauchsport auch Kontaktlinsen tragen?
Kommen Sie im Alltag mit Ihren Kontaktlinsen hervorragend zurecht, dann können Sie diese auch problemlos beim Sport tragen. Die damit verbundenen Vorteile sind natürlich äußerst verlockend, denn rutschende Brillen und Einschränkungen des Sichtfeldes gehören somit der Vergangenheit an. Allerdings sollten Sie beim Tauch- und Wassersport unbedingt zusätzlich eine dichte und gute Taucherbrille tragen, denn die Kontaktlinsen sollten keinesfalls mit Wasser in Berührung kommen.
Denken Sie stets daran, dass formstabile Kontaktlinsen viel beweglicher auf den Augen sitzen als weiche. Daher sind diese Linsen eher ungeeignet für den Tauchsport, denn das Risiko des Verlierens im Wasser ist sehr hoch. Wählen Sie für derartige Sportbetätigungen lieber sogenannte Weichlinsen, denn diese reduzieren das eigentliche Verlustrisiko. Aber auch diese Kontaktlinsen bringen leider Nachteile mit sich, denn die Passform kann sich verändern und dadurch die Anlagerung von Bakterien begünstigen. Diese Gefahren zeigen, wie wichtig es ist, in jedem Fall eine gute und hochwertige Tauchermaske zu tragen.
Warum beschlägt eine Tauchermaske?
Hier sprechen wir über ein Thema beziehungsweise Problem, von dem bereits zahlreiche Brillenträger ein Lied singen können. Grundsätzlich gilt zu wissen, dass die meisten Taucherschwimmbrillen über ein Antibeschlagmittel verfügen. Dieses soll dafür sorgen, dass ein Beschlagen effektiv verhindert wird. Allerdings wird dieses Spezialmittel auf die Dauer stark beansprucht. Dies betrifft vor allem die häufig genutzten Brillen. In Folge dessen verliert die jeweilige Schwimmbrille den Film des Antibeschlagmittels und beginnt wieder zu beschlagen.
Doch was sind die Gründe, warum das Spezialmittel seine Wirkung verliert? Ganz einfach – verantwortlich hierfür ist der hohe Salz– oder Chlorgehalt im Wasser. Ebenso anfällig reagiert das Antibeschlagmittel auf unseren Speichel. Die Folge hieraus ist das Entstehen chemischer Reaktionen mit den Stoffen aus Chlor, Salz und Spucke.
Tipp: Möchten Sie dem Beschlagen Ihrer Tauchermaske vorbeugen, dann sollten Sie unbedingt den nachfolgenden und völlig suspekten Trick anwenden. Wir möchten Ihnen eine weit verbreitete Möglichkeit aufzeigen, um die Taucherbrille beschlagfrei zu bekommen. Die Rede ist von Spucke! Sie haben richtig gehört – Speichel aus unserem Mund. Hierfür spucken Sie einfach in die Tauchermaske hinein und waschen diese anschließend unter klarem Wasser aus. Die Stoffe in unserem Speichel sollen nachweislich die Beschlagreaktion verhindern.
Wie reinige und pflege ich meine Taucherbrille?
Möchten Sie möglichst lange Freude an Ihrer Tauchbrille haben, dann sollten Sie unbedingt auf die richtige Pflege und Reinigung achten. Diese Maßnahme sind nahezu unerlässlich, denn nur so erhalten Sie die Funktionstüchtigkeit Ihrer Tauchermaske auf Dauer bei. Selbst auf Schnorchelausflügen und Tauchgängen in kristallklarem Wasser ist mit Verschmutzungen zu rechnen. Diese werden mit der Zeit immer stärker, wenn die Maske nicht regelmäßig gereinigt wird. Vor allem die Ränder und Rahmen sollten nach jeder Nutzung ausgiebig gesäubert und gepflegt werden.
Um starken Verschmutzungen vorzubeugen, sollten Sie Ihre Tauchmaske unbedingt nach jedem Einsatz gründlich unter klarem Wasser reinigen. Im Anschluss muss die Brille komplett trocknen, bevor sie in der hierfür vorgesehenen Transportbox verstaut wird. Auch das Sichtfeld und die Dichtungen sollten regelmäßig gesäubert werden. Hierfür können Sie einfach eine Zahnbürste und ein wenig Seifenwasser verwenden. Auf scharfe oder alkoholhaltige Reinigungsmittel sollten Sie besser verzichten, denn diese können zu Beschädigungen führen.
Unser Fazit – Tauchermaske kaufen
Wir hoffen, dass wir Sie in unserem Ratgeber ausführlich über das Thema der Taucherbrille informieren konnten. Wir sind von den Vorteilen der Taucherschwimmbrillen absolut überzeugt. Sie erhalten ein hochwertiges Produkt, womit Sie in der Lage dazu sind, die faszinierenden Tiefen des Meeres zu bestaunen. Wir sind davon überzeugt, dass Sie mit einer Tauchermaske viel Freude und Spaß haben werden. Sei es nun im Sport, beim Schnorcheln oder beim nächsten Tauchgang. Das Gleiten an der Wasseroberfläche vermittelt Ihnen das Gefühl von Ruhe, Geborgenheit und Entspannung. Keine nervenraubende Arbeit, keine lästigen Dokumentenstapel auf Ihrem Arbeitstisch – Nur Sie und die bezaubernde Unterwasserwelt.